10.02.2021

Nach einer Entlassung entstehen für die meisten Arbeitnehmer viele Fragen. Ganz wichtig ist zu überprüfen, ob die Kündigung rechtens erfolgt ist. Der Arbeitnehmer sollte den Kündigungsgrund überprüfen und ob die Kündigungsfrist eingehalten wurde. Vielleicht war der Arbeitnehmer in einer sogenannten Kündigungssperrfrist. Dies würde bedeuten, dass die Kündigung nichtig wäre, d.h. sie muss nach der Sperrfrist nochmals ausgesprochen werden.

Falls die Kündigung rechtens war, verlange von deinem Arbeitgeber frühzeitig einen Arbeitszeugnis. Melde dich danach so rasch wie möglich bei deiner regionalen Arbeitslosenkasse an, um keine Taggeldkürzungen zu erhalten. Eine selbstverschuldete Kündigung (bspw. Selbstkündigung) könnte zu Taggeldkürzungen führen. Bei Eigenverschulden kann die Arbeitslosenkasse je nach Schwere eine Kürzung zwischen 30 - 45 Tagen verfügen.

Auch wenn du Verständnis für die angespannte Lage deines Arbeitgebers hast, solltest du keine Verkürzung der Kündigungsfrist akzeptieren. In diesem Fall würdest du nämlich freiwillig auf Lohn verzichten, was dir Taggeldkürzungen eintragen würde.

Du wurdest entlassen und bist mit dem weiteren Vorgehen unsicher? Komm zu YLEX, wir klären das.

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