Autoreparatur - Fluch oder Segen

Autoreparatur - Fluch oder Segen

31.01.2020

Ein Auto wird in die Reparatur gebracht, damit der Schaden behoben wird. Nach der Reparatur wurde der Schaden jedoch noch grösser als vorher. Eine solche Konstellation kommt häufig vor. Muss der Kunde die Kosten trotzdem selber übernehmen?

Rechtlich gesehen hat man mit der Werkstatt einen Werkvertrag abgeschlossen. Die Werkstatt hat sich nicht nur verpflichtet die Arbeit sorgfältig auszuführen, sondern er schuldet auch eine korrekte Arbeit.

Falls der Schaden am Auto nicht repariert wurde oder noch grösser wurde, hast du einen Anspruch auf eine Nachbesserung. Dabei musst du nach Feststellung des Mangels dies der Werkstatt sofort mitteilen. Es wird empfohlen, die Rechnung erst dann zu bezahlen, wenn der Schaden vollständig behoben ist.

Wenn die Werkstatt mit der Übernahme der Kosten nicht einverstanden ist, könnte je nach Streitwert eine Einigung mit ihm getroffen werden. Bei geringen Beträgen besteht die wahrscheinlich günstigste Lösung für beide Parteien darin, dass sie die Kosten hälftig teilt. Für Fälle, in denen keine direkte Einigung möglich ist, ist der gerichtliche Weg unumgänglich. Dabei trägt der Kunde die Beweislast.

Hast du weitere Fragen zur Autoreparatur? Komm zu YLEX, wir klären das.

 

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