Erwachsenenschutz

Erwachsenenschutz

28.02.2020

Grundsätzlich kann eine volljährige und urteilsfähige Person ihre sämtlichen Angelegenheiten selbständig regeln. Für den Fall, dass die Urteilsfähigkeit beispielsweise infolge einer psychischen Erkrankung beeinträchtigt ist, kommt das Erwachsenenschutzrecht zur Anwendung.

Vorsorgeauftrag

Eine handlungsfähige Person kann für den Fall ihrer Urteilsunfähigkeit mit einem Vorsorgeauftrag eine Person beauftragen, die Personen- oder Vermögenssorge zu übernehmen oder sie im Rechtsverkehr zu vertreten. Die zu übernehmenden Aufgaben müssen im Vorsorgeauftrag umschrieben sein. Der Vorsrogeauftrag muss schriftlich errichtet werden sowie datiert und unterzeichnet sein.

Patientenverfügung

Eine urteilsfähige Person kann für den Fall ihrer Urteilsunfähigkeit in einer Patientenverfügung festlegen, mit welchen medizinischen Massnahmen sie einverstanden ist. Zudem kann eine Person bestimmt werden, welche in ihrem Namen entscheiden soll. Auch die Patientenverfügung muss schriftlich errichtet werden sowie datiert und unterzeichnet sein.

Wenn keine eigenen Anordnungen getroffen werden, kommen die gesetzlichen Regelungen zur Anwendung. Diese sehen in der Regel die Vertretung durch Familienangehörige vor. Erst wenn diese Massnahmen nicht ausreichend sind, kommen behördliche Anordnungen wie beispielsweise die Errichtung einer Beistandschaft in Frage.

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