Gesundheitsschutz in der Schwangerschaft

Gesundheitsschutz in der Schwangerschaft

01.07.2020

Schwangere Frauen und stillende Mütter dürfen nicht zu Arbeiten herangezogen werden, die sich auf die Gesundheit und die Schwangerschaft oder das Stillen nachteilig auswirken. Auf ihren Wunsch müssen sie von Arbeiten befreit werden, die für sie beschwerlich und gefährlich sind. Der Arbeitgeber kann gleichwertige Ersatzarbeit zuweisen - ist dies nicht möglich, haben sie Anspruch auf 80% ihres Lohnes.

Der Schutz vor Überbeanspruchung ist im Arbeitsgesetz (Art. 35ff. ArG) geregelt, ebenso in der dazu gehörenden Verordnungen in Art. 60-66 ArGV 1 sowie der "Mutterschutzverordnung". Die wichtigsten Bestimmungen betreffen: Gefährliche und beschwerliche Arbeiten, stehende Tätigkeiten, Abend- und Nachtarbeit, Überstunden, Absenzen, Einverständnis, Ruheraum. Generell gilt, dass der Arbeitgeber eine vergleichbare Ersatzarbeit anbieten muss (z.B. während des Tages, eine sitzende oder ungefährliche Tätigkeit), wenn einer schwangeren Arbeitnehmerin eine bestimmte Arbeit aufgrund der gesetzlichen Vorschriften nicht zugemutet werden darf.

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