27.07.2020

Hausfriedensbruch begeht, wer gegen deinen Willen in dein Haus oder deine Wohnung eindringt. Der Tatbestand des Hausfriedensbruchs umfasst jedoch auch einen zum Haus gehörigen Platz, Hof oder Garten.

Was wird vom Tatbestand des Hausfriedensbruch erfasst?

Nebst dem unrechtmässigen Eindringen steht auch das Verweilen trotz der Aufforderung des Berechtigten, sich zu entfernen, unter Strafe. Des Hausfriedensbruchs macht sich demnach auch derjenige schuldig, gegen den ein Hausverbot verhängt worden ist.

Antrag an Polizei erforderlich

Hausfriedensbruch ist ein Antragsdelikt. Das bedeutet, die Strafbehörden verfolgen die Tat nur dann, wenn der Hausbesitzer einen entsprechenden Strafantrag stellt.  Der Strafantrag muss innert 3 Monaten bei der Polizei deponiert werden. Nach Ablauf der Frist kann kein Antrag mehr gestellt werden. Übrigens kann auch Hausfriedensbruch vorliegen, wenn der Vermieter gegen deinen Willen deine Wohnung betritt. Hausfriedensbruch wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

 

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