29.10.2019

In der Schweiz gilt die Kündigungsfreiheit. Diese erlaubt es den Parteien, das Arbeitsverhältnis grundsätzlich zu jeder Zeit und ohne besondere Begründung aufzulösen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass einen der Arbeitgeber ohne Weiteres vor die Tür stellen kann. Eine Kündigung kann nämlich unter Umständen als missbräuchlich qualifiziert werden.

Das Gesetz sieht verschiedene Sachverhalte vor, bei deren Vorliegen eine Kündigung missbräuchlich ist. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn wegen einer persönlichen Eigenschaft oder der Zugehörigkeit zu einem Arbeitnehmerverband gekündigt wird.

Zwar besteht nach einer missbräuchlichen Kündigung kein Anspruch auf Wiedereinstellung, wohl aber auf die Ausrichtung einer angemessenen Entschädigung. Hierzu müssen die gesetzlich vorgeschriebenen Fristen zur Geltendmachung eingehalten werden. Die Kündigung muss bis spätestens zum Ende der Kündigungsfrist beim Kündigenden angefochten werden. Wird dann nicht innert 180 Tagen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Klage anhängig gemacht, geht der Anspruch unter, er verwirkt.

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