Mieter abmahnen - das solltest du beachten

Mieter abmahnen - das solltest du beachten

04.09.2019

Es gibt Mieter, die sich nicht immer an das Mietrecht halten. Kommen die Verstösse öfter vor und werden dadurch die anderen Mieter gestört, so bist du zum Handeln gezwungen.

Schriftliche Abmahnung

Das Gesetz schreibt dem Mieter vor, auf Hausbewohner und Nachbarn Rücksicht zu nehmen. Verletzt der Mieter diese Pflicht, so ist der Vermieter gehalten, den Mieter schriftlich abzumahnen bzw. zu verwarnen. Wichtig ist, dass man den konkreten Vorfall mit Datum und Zeit festhält und ihm erklärt, dass er weitere Störungen zu unterlassen habe. Weiter sollte in der Androhung enthalten sein, dass das Mietverhältnis bei weiteren Störungen gekündigt wird. 

Kündigung

Verletzt der Mieter trotz schriftlicher Mahnung weiterhin seine Pflicht zur Sorgfalt oder Rücksichtnahme, so dass dir oder den anderen Hausbewohnern die Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht mehr zuzumuten ist, kannst du mit einer Frist von mindestens 30 Tagen auf Ende eines Monats kündigen. Eine solche Kündigung ist nur möglich, wenn die Verletzung des Mieters eine gewisse Schwere hat oder wenn sich die Vorfälle in der Anzahl gehäuft haben. Alternativ bietet sich eine normale Kündigung gemäss der vertraglichen Frist an. So oder so muss das amtliche Formular verwendet werden.

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